War of the Vikings: Review

War of the Vikings: Im Nachfolger von Fatsharks „War of the Roses“ geht es seit dem 14.April 2014 nicht um die Rosenkriege, sondern um blutige Kämpfe zwischen den Nordmännern und ihren sächsischen Widersachern. Dabei wird vieles besser gemacht als im 2013 erschienenen Vorgänger.

Der reine Multiplayer-Shooter „War of the Vikings“ schickt den Spieler in Third-Person-Perspektive auf die frühmittelalterlichen Schlachtfelder Nordeuropas und Britanniens. In den Spielmodi Eroberung, Arena und dem klassischen Team-Deathmatch messen bis zu 24 Wikinger und Sachsen ihr Geschick in der Kriegskunst.

Dabei stehen dem Spieler diverse Ein- und Zweihandwaffen wie Schwerter oder Äxte, ebenso wie einige Wurfwaffen und Bögen zur Verfügung. Während den Multiplayerschlachten werden neben XP auch Münzen gesammelt, welche im Charakter-Editor gegen neue Ausrüstungsgegenstände und Designs eingetauscht werden können. Grundsätzlich werden die Charaktere in die drei Klassen Plänkler, Krieger und Champion unterteilt, wobei der Übergang durch verschiedene Rüstungen und Waffen teils fließend ist.

Die wichtigsten Fakten zu War of the Vikings:

Releasetermin: 14.April 2014

Plattform: PC (Windows)

Kosten: 20€

Entwickler: Fatshark / Publisher: Paradox Interactive

Genre: Third-Person Actionspiel

Eine Version des Spiels für Mac-User ist bisher nicht geplant.

War of the Vikings – Gameplay Trailer

Spiel mit Skill

Aufgrund der begrenzten Ausdauer müssen wir unser Vorgehen vorausschauender planen und den richtigen Moment für einen tödlichen Schlag abwarten. Die Zeiten in denen Spieler eine gefühlte Ewigkeit mit erhobener Axt oder gespanntem Bogen an nahezu jeder Ecke auf ihre anhnungslosen Opfer warten konnten ist vorbei. Besonders Zweihänder treiben Anfänger oft in den Wahnsinn, während sich andere Spieler im Schildwall verschanzen und im richtigen Augenblick blitzschnell zustoßen. Da heißt es: „Üben, üben, üben.“ Früher oder später bekommt man ein Gefühl für seine Waffe und wird mit blutrünstigen Animationen belohnt die Lust auf mehr machen.

Undurchdachte Kämpfe im Bruchteil einer Sekunde vorbei

Um einen Vergleich mit „War of the Roses“ kommt das neue Multiplayerabenteuer nicht herum. Zwar ist War of the Vikings in seiner Vielfalt beschränkter, überzeugt dafür aber mit einer atmosphärischen Tiefe die seinem Vorgänger gefehlt hat. Kurzweilige Nahkampfgemetzel mit bis zu 24 Spielern, oder am Ohr vorbei sausende Wurfäxte lassen den Puls weit in die Höhe schnellen. Allerdings sollte der Spieler dabei eine hohe Frustrationstoleranz besitzen, denn undurchdachte Kämpfe können im Bruchteil einer Sekunde zu Ende sein und werden nicht selten mit Kopflosigkeit bestraft. Zum Anfang sorgen die Schlachten, und insbesondere die Duelle sowohl Ingame als auch daheim vor dem Desktop für viel Gefluche.

Fazit: War of the Vikings

Auch bei War of the Vikings gilt: Übung macht den Meister. Wer also keine Geduld aufbringen möchte seinen eigenen Stil zu finden, sollte die gut 20 Euro lieber anderweitig investieren.
Für alle anderen PC-Spieler heißt es „Skol“ und „Auf nach Valhalla“!

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Beitragsbild: warofthevikings.com

 

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